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Belarus ist ein Museen-Land

Ein solcher Vergleich wird keine übermäßige Übertreibung sein. Laut Information des Nationalen statistischen Komitees funktionieren im Land 162 Museen verschiedener Profile:

  • 43 historische,
  • 91 komplexe,
  • 14 kunstwissenschaftliche,
  • 7 literarische,
  • 7 branchenspezifische.

Die populärsten von denen sind:

  • Das Nationale kulturhistorische Naturschutzmuseum “Nesvizh” (431 Tsd. Besuche);
  • Der Denkkomplex “Brester Heldenfestung” (355,4 Tsd.);
  • Das Gomeler Schloss- und Parkensemble (309,2 Tsd.);
  • Der Schlosskomplex “Mir” (275,5 Tsd.);
  • Das belorussische staatliche Museum für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges (234,9 Tsd.);
  • Das Nationale Polotsker kulturhistorische Naturschutzmuseum (223,9 Tsd.);
  • Das Nationale Kunstmuseum der Republik Belarus (215,8 Tsd.);
  • Der staatliche Gedenkkomplex “Khatyn” (204,5 Tsd.).

Die Mitarbeiter der Museen haben im Jahre 2012 5,1 Tsd. Ausstellungen durchgeführt, es wurden 135,3 Tsd. Führungen organisiert. Der Museumfonds des Landes enthält mehr als 3 Mio. Ausstellungsgegenstände.

Unter den GUS-Ländern nimmt Belarus den dritten Platz nach der Zahl der Museumbesuche ein, wobei in den letzten 7 Jahren die Besucherzahl um 44% gestiegen ist und 5,7 Mio. Personen pro Jahr betragen hat.
  Belarussisches staatliches Museum für Volksarchitektur. Foto: Dmitrij Borovskij.

Kunstmuseen
Die interessantesten Werke belorussischer Malerei und der Bildhauerei verschiedener Epochen, von uralten Zeiten und bis zu unseren Tagen, kann man in den Kunstmuseen des Landes sehen.

Über die größte Sammlung von Kunstwerken verfügt das Nationale Kunstmuseum von Belarus, wo auch Ausstellungen moderner belorussischer Maler durchgeführt werden. Interessante Sammlungen  werden im Vitebsker Kunstmuseum, Mogiljower Gebietskunstmuseum, in der Polotsker Kunstgalerie, Museum der modernen Malereikunst (Minsk) verwahrt. In vielen Kreiszentren von Belarus wirken Kunstgalerien, wo man Werke von einheimischen Meistern sehen kann.

Man soll das Brester Museum „Gerettete Kunstwerte“ erwähnt werden, dessen Exposition auf Kosten der Kunstwerke und Altertumsgegenstände, die von Zöllnern bei Schmugglern beschlagnahmt wurden, veranstaltet wird. Hier gibt es einmalige Sammlungen russischer Ikonenmalerei XVI – Anfang XX Jahrhunderte, Erzeugnisse von bekannter Juwelierfirma „Fabergé“, silberne kaukasische Gürtel und Dolche, japanische Seidenmalerei, chinesische Vasen, buddhistische  Skulpturen aus Bronze und Knochen und sogar Werke  von berühmten Malern: F.А. Bronnikow, I.К. Ajwasowskij, М.А. Wróbel, F. Léger.

Neue Museen und erneuerte Expositionen
Zum bemerkenswerten Ereignis im Leben des Landes wurde die Eröffnung im Jahre 2012 im Auftrag des Präsidenten der Republik Belarus des Museums der modernen belorussischen Staatlichkeit. Nach der Rekonstruktion haben der Schlosskomplex „Mir“ und das Schloss- und Parkensemble in Nesvizh die Türe aufgeworfen und erneuerte Expositionen dargestellt.

Im Jahre 2012 erschien zum Erntedankfest in der Stadt Gorki, im historisch–heimatkundlichen Museum, das in das einzelnstehende Haus umgezogen ist, das Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderte errichtet wurde, eine einmalige Exposition, die sicher Interesse von Touristen erwecken wird. Sie ist Kasimir Padzerskij gewidmet. Dieses einzelnstehende Haus gehörte einst dem  Parfümeur, der die Landstadt Gorki in der ganzen Welt berühmt machte: im Jahre 1900 wurde ihm bei der Weltmesse in Paris goldene Medaille für die gegen Sommersprossen erfundene Kreme verliehen. Übrigens, im Laufe der Restauration zum Erntedankfest wurden in der Hausverkleidung, auf dem Dachboden, seltene Rezepte von Padzerskij, die mit XIX Jahrhundert datiert sind, gefunden.

Interaktive Aktionen
Vilejsker heimatkundliches Museum führt eine Autotour durch die Ortschaften durch, die mit dem Ersten Weltkrieg verbunden sind. Und das Mjadeler Museum des Volksruhmes lädt zu den theatralisierten Führungen „Narotscher Region – Partisanenregion“ ein, die im Wald am Ort der Stationierung der Woroschilow-Brigade durchgeführt werden.

Mit „einem Tag aus dem Leben eines vorhistorischen Jungens“ können sich die Gäste von Ljuban vertraut machen.

Abende der klassischen Musik werden im Pruzhaner Schlösschen und kreislichen Museumkomplex von Napoleon Orda, sowie im Mogiljower gebietlichen heimatkundlichen Romanow-Museum veranstaltet.

Im Brester gebietlichen landeskundlichen Museum wurden Masterklassen im Bogenschießen organisiert.