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Zymbal auf der Bühne von Eurovision Song Contest

In Belarus schont man das Musikerbe des Landes. In die Republik Belarus wurde das elektronische Archiv von Michael Kleophas Oginski, Autor der berühmten Polonäse „Abschied von der Heimat“ (Pozegnanie Ojczyzny – 1794) zurückgekehrt. Er hat zahlreiche Märsche und Kampflieder, etwa 20 Polonäse, Masurkas, Walzer und viele Romanzen geschrieben. Die Werke von Oginski wurden in Warschau, Petersburg, Paris, Leipzig, Milan und anderen Städten gespielt. Etwa 60 Werke, die nur ein Teil des Erbes des Komponisten betragen, wurden veröffentlicht und aufbewahrt.

In Belarus wahrt man das Musikerbe des Landes. Foto: Alexej Isatschenko.

Die Platten „Musik von Belarus des XIX. Jhs.“ und „Musik von Belarus des XX. Jhs.“ – einzigartiges Erbe der belarussischen klassischen geistigen und Kammermusik – wurden produziert.

Jährlich werden im Land mehr als 30 internationale und regionale musikalische Festivals durchgeführt. Foto: interfax.by.

Jährlich werden im Land mehr als 30 internationale und regionale musikalische Festivals durchgeführt. Der bekannteste von ihnen ist „Slawjanskij Bazar“ in Witebsk. Populär sind auch „Belarussisches Musikherbst“, „Minsker Frühling“, „Goldschläger“, „Musen von Neswizh“.

„Slawjanskij Bazar“ in Witebsk. Foto: interfax.by.

Die nationalen Musikinstrumente begleiten die Darbietungen vieler moderner Künstler.

Während "Eurovision-2011" klingelte das Zymbal unter anderen Musikinstrumenten. Foto: ONT.

Seit 1930 arbeitet im Land das Orchester der belarussischen Volksinstrumente unter der Leitung von Iosif Zhinowitsch. Die mittelalterliche belarussische Musik kann man in den Konzerten der Gruppe „Stary Olsa“. Authentische Instrumente ließen die Liebhaber der Gruppe „Palaz“ nicht kalt, die im Jahr 2010 für den Eishockeyklub „Dinamo-Minsk“ die Hymne auf Belarussisch besungen hat.

In der Komposition I love Belarus (“Ich liebe Belarus”), mit der Anastasija Winnikowa beim  Eurovision-2011 auftrat, klingelte das Zymbal unter anderen Musikinstrumenten. Und im Mai 2012 stellte die Studierende des Republikcolleges bei der Akademie der Musik namens Alexander Denisjenja Belarus im Finale des VI. Internationalen Wettbewerbes der jungen Musikanten „Eurivision-2012“ (Eurovision Young Musicians) vor und spielte „Konzertina für Zymbale und Saitenorchester“  vom Komponisten Wladimir Kurjan.  Die belarussische Zymbalspielerin wurde dreimal mit Grand-Prix des Spezialfonds des Präsidenten für die Unterstützung der talentvollen Jugend ausgezeichnet, trat auf einer Bühne mit Wladimir Spiwakow, Nikolaj Petrow auf, ihr klatschten Beifall in Belgien, Bahrain, VAE. Sie spielte für den Römischen Papst, Prince of Wales.