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Einheitlicher wirtschaftlicher Raum von Belarus, Russland und Kasachstan

Die Republik Belarus ist eine aktive Teilnehmerin an den zwischenstaatlichen Integrationsprozessen, deren Schlüsselrichtung die Erscheinung am 1. Januar 2010 der Zollunion mit Russland und Kasachstan auf der geopolitischen Karte der  Welt wurde. Die Zollunion ist eine Organisation, die für den Beitritt anderer Länder, vor allem dieser, die  der EAWG und der GUS gehören, offen ist.

Das Treffen der Premierminister von Belarus und Russland Mikhail Mjasnikowitsch und Dmitrij Medwedew. Foto: Gennadij Zhinkov (BelТА).

Die Mitglieder der Zollunion benutzen die einheitlichen Zollsätze und Regeln der Zolltätigkeit gegenüber den Waren aus Drittländern. Auf dem inneren Gebiet der Zollunion ist die zollfreie Bewegung der Ware vorgesehen.

Seit dem 1. Januar 2012 stießen die Mitgliedsländer der Zollunion in ein prinzipiell neues Niveau der Zusammenarbeit vor und nämlich – die Bildung des einheitlichen wirtschaftlichen Raumes, der die freie Bewegung von Kapital, Waren und Dienstleistungen annimmt.

Zum Zweck der effektiven Sicherung der Funktion und Entwicklung der Zollunion wurde das übernationale Organ – die Eurasische wirtschaftliche Kommission – gegründet. Zum Bereich der Tätigkeit der EWK gehören auch: zolltarifliche und nichttarifäre Regelung, technische Regelung, Sanitäts-, Veterinär- und Pflanzenschutzmaßnahmen, andere Aspekte.

Belarus schlägt an seine Partner nach der Zollunion vor, sich auf die gemeinsamen Anstrengungen im Teil des Mechanismus der Unterstützung des Exports, der Vereinigung der politisch-diplomatischen Ressource und der Zugänglichkeit dieser Fragen für die Subjekte des Wirtschaftens von drei Ländern zu konzentrieren. Insbesondere geht es hier um die Einführung der einmaligen Registrierung des Business in einem von Staaten des einheitlichen wirtschaftlichen Raumes, aber um die Gewährung dabei der Möglichkeit an die Geschäftsleute gleichzeitig in drei Ländern zu arbeiten.   

Seinerseits ist Russland zusammen mit Belarus und Kasachstan bereit, geographische Infrastrukturmöglichkeiten für die Verbindung des Business ATP mit Europa zu gewähren, die Transportknoten und Korridore mit dem System GLONASS auszustatten. In Rahmen des einheitlichen wirtschaftlichen Raumes ist für den Business der Pazifikregion den geraden Weg nicht nur in die Wirtschaften der Länder der Zollunion  geöffnet, sondern sind auch im Infrastruktur- und Verkehrssinne die am meisten optimalen Verfahren der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union gewährleistet sind.

Die Integration in Rahmen der Zollunion wirkt auch auf das Transitpotential von Belarus positiv ein. Insbesondere geht es um die Entwicklung des Landwegs Osten-Westen als Alternative zum Seeweg. Eine wichtige Bedeutung haben die Harmonisierung der betrieblichen und technischen Anforderungen im Bereich des Frachtverkehrs, die Vereinfachung der Prozedur der Abfertigung, die Einführung der neuesten Informationstechnologien in die Bedienung des Güterstroms für die effektive Arbeit ähnlicher Projekte. Als Ergebnis bietet Belarus heute an die Investoren, die die Mittel in die Entwicklung der Wirtschaft von Belarus einlegen, den direkten Zugang zum 170-Millionsten-Markt der Zollunion an.