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Nach Belarus um Kenntnisse

Grundallgemeinbildung und allgemeine Mittelschulbildung in Belarus sind unentgeltlich. Ihre Zugänglichkeit und hohe Qualität ist eine der Prioritäten der staatlichen Innenpolitik.

Das Hauptziel des nationalen Bildungssystems ist die Formung einer freien, schöpferischen, moralisch, intellektuell und physisch entwickelten Persönlichkeit. Foto: Tina Prokopenko (interfax.by).

Seit dem 1. September 2012 haben in Belarus etwa 8900 Bildungseinrichtungen aller Niveaus, wo etwa 2 Mio. Personen lernen und studieren, ihre Arbeit aufgenommen.

In der Republik haben 90% der Bevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter Hochschul-, Mittelschul- und Grundschulbildung. Foto: interfax.by.

Dem Land ist es gelungen, die 100%-ige Umfassung der Kinder mit der Grundschulbildung und mittleren Grundbildung zu erreichen.

In der Republik haben 90% der Bevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter Hochschulbildung, Mittelschulbildung und Grundschulbildung. Das Bildungsniveau der ländlichen Bevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter, die Hochschulbildung, Mittelschulbildung und Grundschulbildung haben, beträgt 82%.

Nach Belarus um Wissen fahren Studenten aus aller Welt. Foto: interfax.by.

Das Niveau der Schriftkundigkeit der Bevölkerung von Belarus beträgt laut ausländischen Quellen 99,7%. Zum Vergleich übersteigt es in den USA und Großbritannien 99%, in Griechenland – 97,2%, in China – 95,9%, in Brasilien – 90%, in Ägypten – 66,4%, in Äthiopien – 28% nicht.

Seit 1993 wird in Belarus das europäische Programm „Tempus“, das auf die Unterstützung der Durchführung von sozialen, wirtschaftlichen Reformen und die Entwicklung der Systeme der Hochschulbildung in den Partnerländern der Europäischen Union gerichtet ist, und seit 2007 noch ein Instrument der EU – das Programm „Erasmus Mundus“, dessen Aufgabe die Festigung und die Entwicklung der europäischen Zusammenarbeit und der internationalen Beziehungen im Bereich der Hochschulbildung, die Organisation des Akademischen Austausches, die Entwicklung der gemeinsamen Bildungsprogramme ist, umgesetzt.

Im Belarus erfolgt heute die Reform des Bildungssystems, die u. a. mit ihrer Anpassung an den Bologna-Prozess verbunden ist. Unter anderem wird die Periode des Erwerbens der Hochschulbildung im Land von 5 Jahren auf 4-4,5 Jahren reduziert. Der Übergang zu den differenzierten Fristen  des Erwerbens der Hochschulausbildung der I. Stufe wird am 1. September 2013 erfolgen.

Aber auch heute werden die belarussischen Hochschulen im Ausland noch heute hoch eingeschätzt. Die Belarussische staatliche Universität bestätigte 2012 den hohen Status und gehört zu 550 besten Universitäten der Welt nach der Version der bekannten britischen Agentur QS (THE – QS World University Rankings). Unter den Universitäten der GUS-Staaten stieg die Belarussische Staatliche Universität nach Angaben von Webometrics Ranking of World Universities auf den 4. Platz und stand nur 3 russischen Universitäten nach: die Moskauer Staatliche Universität (176), die Sankt-Petersburger Universität (494) und die Tomsker Universität (521).

An staatlichen Universitäten studieren z. Z. 10700 ausländische Studenten. Zu der Drei der Ländern, die ihre Bürger zum Studium nach Belarus geschickt haben, gehören Turkmenistan (etwa 5 Tsd. Menschen), Russland (1900 Menschen), China (1300 Menschen).

Die ausländischen Partner schätzen hoch das Niveau der Berufsausbildung ein, die die Hochschulen des Landes sichern. So gibt es in Belarus eine starke Schule der Metallurgen und Gießer, und das ist in der Welt bekannt. Heute bekommen an der Belarussischen nationalen technischen Universität die Hochschulbildung an der mechanisch-technologischen Fakultät die Söhne der Leiter des südkoreanischen metallurgischen Holdings.