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Belarus ist offen, pragmatisch und prinzipiell

In der Außenpolitik setzt Belarus auf Offenheit und Konstruktivität, Prinzipienfestigkeit und Flexibilität. Das Land bewies seine Fähigkeit, einen gegenseitig vorteilhaften Dialog zu gestalten und adäquat auf die Herausforderungen der Gegenwart zu reagieren, dazu gehören Menschenhandel und  Menschenrechtenschutz.

Gegenwirkung gegen Menschenhandel 

Belarus ist der auf der internationalen Arena anerkannter Leader im Bereich des Entgegenwirkens dem Menschenhandel. 2005 trat Belarus in der Vollversammlung der UNO mit der Initiative der Bildung der globalen Partnerschaft zum Kampf gegen diese unheilvolle Erscheinung auf und seit jener Zeit fördert es die Idee der Aktivierung der Kräfte der Weltgemeinschaft für die Ergreifung der vereinbarten Maßnahmen zwecks Vorbeugung und Unterdrückung des Menschenhandels. In den letzten Jahren wurden in diesem Bereich Fortschritte gemacht. Im Juli 2010 nahm die Vollversammlung der UNO den Globalen Plan der Tätigkeiten der UNO zum Kampf gegen Menschenhandel an, der die erste Urkunde in der Geschichte der UNO wurde, die die Kräfte aller Interessenten für den Kampf gegen den Menschenhandel vereinigt. Gemäß dem globalen Plan wurde 2011 den freiwilligen zweckgebundenen Fonds für den Schutz der Opfer des Menschenhandels, insbesondere für Frauen und Kinder, gegründet. Belarus hat als eines der ersten nach dem Beschluss des Präsidenten der Republik Belarus A. Lukaschenko den freiwilligen Beitrag für die Tätigkeit dieses Fonds geleistet.

Belarus ist Koordinator der Gruppe von Freunden, die sich im Kampf gegen Menschenhandel vereinigt haben, die aus 21 Mitgliedstaaten der UNO besteht und alle Regionen der Welt vertritt. 

Menschenrechte

Belarus als einer der Gründer der UNO ist der Teilnehmer an meisten internationalen Menschenrechtsabkommen und strebt zur vollen Erfüllung seiner internationalen Verpflichtungen in diesem Bereich.

Im Mai 2010 hat Belarus erfolgreich die allgemeine regelmäßige Überprüfung (UPR) – ständig funktionierender Mechanismus des UNO-Hauptorgans– des UNO-Rates für Menschenrechte bestanden, der zwecks System- und Komplexanalyse der Situation auf dem Gebiet der Menschenrechte in allen UNO-Mitgliedstaaten gegründet wurde. 

Die interaktive Diskussion in Rahmen von UPR in Belarus demonstrierte ein hohes Interesse an der Erfahrung von Belarus im Bereich des gesamten Komplexes der Menschenrechte. Mehr als 30 Staaten, die alle Regionen der Welt vertreten, billigten eindeutig die Politik des belarussischen Staates hinsichtlich der Förderung und des Schutzes der Menschenrechte.

Die UNO-Mitgliedstaaten haben die Erfolge von Belarus im Bereich der Sicherung der sozialen und wirtschaftlichen Rechte, darunter Recht auf Bildung, Gesundheitswesen, sozialen Schutz, Geschlechtergerechtigkeit, Unterstützung durch den Staat der Institution der Familie, Förderung der Kinderrechte, hoch eingeschätzt.

Auf der internationalen Arena führt Belarus die Mehrvektorenaußenpolitik durch, die den Zielen der nationalen Entwicklung entspricht.

Die Republik Belarus unterhält diplomatische Beziehungen mit 168 Staaten der Welt, in 50 von denen 48 Botschaften, 2 Botschaften/ ständige Vertretungen bei den internationalen Organisationen, 2  ständige Vertretungen bei den internationalen Organisationen, 7 Generalkonsulate und 1 Konsulat eröffnet sind. Im Ausland befinden sich 13 Zweigstellen belarussischer Botschaften.

Die ausländischen Staaten werden in Belarus durch 44 Botschaften, 3 Abteilungen der Botschaften, 1 Handelsvertretung, 25 Konsulareinrichtungen (einschließlich Honorarkonsuln); internationale Organisationen – 17 Vertretungen vertreten. 81 Auslandsvertretungen wurden im Land als Nebenvertretungen akkreditiert.

Die Republik Belarus erfüllt etwa 3,5 Tsd. der internationalen Verträge, darunter mehr als 1900 bilaterale Verträge und etwa 1500 multilaterale Verträge.