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Olympische Erfolge und Hoffnungen von Belarus

Die belarussischen Sportler spielen traditionell stark bei den Olympischen Spielen. Bis zur Winterolympiade-1994 in Lillehammer spielten sie in der Auswahl der UdSSR (während der Olympischen Sommerspielen-1992 – in der vereinigten Mannschaft der GUS).

Olympische Meister für Trickskilaufen Alexej Grischin. Foto: interfax.by.

Der erste belarussische Olympiasieger ist Ringkämpfer Oleg Karawajew, der die Goldmedaille während der sommerlichen Olympischen in Rom 1960 gewann.

 Nachdem die Republik Belarus die Unabhängigkeit bekommen hatte, wurde 1991 das Nationale olympische Komitee gegründet (NOK). Als das zeitliche Mitglied wurde es durch das Internationale  Olympische Komitee am 9. März 1992 anerkannt und am 21. September 1993 wurde es offiziell anerkannt. Der Präsident des olympischen Komitees ist Präsident der Republik Belarus Alexander Lukaschenko.

Belarus ist ein Mitglied des Internationalen olympischen Komitees seit 1992. Foto: interfax.by.

Spielend zum ersten Mal während der Olympiade gewann die belarussische Mannschaft in Lillehammer-1994 2 silberne Auszeichnungen – sie gehören der Biathlonspielerin Swetlana Paramygina und dem Schlittschuhläufer Igor Zhelesnowskij.

Insgesamt spielte die belarussische Mannschaft während 10 Olympiaden (5 sommerliche, winterliche) und gewann 88 olympische Medaillen (79 – während der Olympischen Sommerspiele, 9 — während der Olympischen Winterspiele), davon 13 Goldmedaillen (12 – im Sommer, 1 – im Winter).

Auszeichnung des Internationalen olympischen Komitees. Foto: interfax.by.

Den größten Erfolg erreichten die belarussischen Sportler während der Olympiade – 2008 in Peking und gewannen 19 Medaillen (4 goldene, 5 silberne und 10 bronzene) und nahmen den 16. Platz in der Medaillenrangliste ein.

Basketball. Belarus – Ukraine. Foto: interfax.by.

Auszeichnungen für die Meister. Foto: interfax.by.

Die bekanntesten belarussischen Olympioniken der neueren Zeit sind Ekatherina Karsten (Rudern), Turner Witalij Schtscherbo und Läuferin Julija Nesterenko.

Ekatherina Karsten ist die Teilnehmerin von 6 Olympiaden beginnend mit Olympischen Spielen -1992 in Barcelona. Sie ist die erste und einzige zweimalige olympische Siegerin in der Geschichte von unabhängigen Belarus. Während ihrer ersten Olympischen Spiele wurde sie Bronze-Siegerin in der Besetzung von Doppelvierern. Dann waren zwei Goldmedaillen im Einzelspiel (OS-1996 in Atlanta und OS-200 in Sydney), silberne Medaille bei den Spielen-2004 in Athen und Bronzemedaille – bei der Olympiade-2008 in Peking. Die olympischen Spielen in London wurden die ersten, bei denen Ekatherina Karsten den 5. Platz einnahm und keine Medaille bekam.

Witalij Schtscherbo ist der einzigartige Turner, der in der Besatzung der vereinigten Mannschaft der GUS bei der Olympiade in Barcelona spielte, in allen Arten des Programms siegte und 6 Goldmedaillen gewann. Bei den Spielen-1996 stieg er in der Besatzung der belarussischen Auswahlmannschaft auf die dritte Stufe des Sockels viermal.

Preisträger des Turniers um Preise von Witalij Schtscherbo – den einzigartigen belarussischen Turner. Foto: interfax.by.

Sprinterin Julija Nesterenko wurde die Hauptsensation der Olympiade-2004 in Athen, sie gewann in einem Abstand von 100 Meter. Nach diesem Sieg bekam sie den Spitzennamen „Weißer Blitz“.

In Mannschaftssportarten vertreten Belarus 3 Auswahlmannschaften. Die nationale Eishockey-Auswahlmannschaft nahm dreimal an den Olympiaden (Nagano-1998, Salt Lake City-2002 und Vancouver-2010) teil. Den größten Erfolg erreichten die Belarussen bei den OS-2002 und gelangen in das Halbfinale des Eishockeyturniers.

Im Viertelfinale schlagen die Belarussen mit 4:3 eine der Favoriten der Wettbewerbe – Auswahl von Schweden. Jenes Spiel wurde „Wunder auf dem Eis-2“ genannt und in das Jubiläumsrating von IIHF „100 wichtige internationale Eishockeyereignisse des Jahrhunderts (1908-2008)“ unter der Nummer 28 eingetragen.

Bei den OS-2008 in Peking spielte die belarussische Frauen-Basketballauswahlmannschaft. Die Mannschaft gelang in das Viertelfinale, aber dort verlier sie zu Gunsten der Auswahl aus China. Belarus wurde das erste Land des postsowjetischen Raums, wessen Mannschaft bei dem olympischen Fußballturnier vertreten wurde. Die Auswahlmannschaft unter Leitung von Georgij Kondratjew nahm den 3. Platz in der Gruppe ein, sie schlug Neuseeland und stand Brasilien und Ägypten nach.

Die Begegnung im Flughafen der Frauen-Basketballauswahlmannschaft von Belarus. Foto: interfax.by.